Das Projekt: Ein Kleinod an der Rednitz

Wenn ich diese Zeilen schreibe, habe ich wieder mein Lächeln im Gesicht. Und Bilder im Kopf: Das entspannte Rauschen der fränkischen Rednitz. Bäume und die alte Eiche. Hohes Gras rund ums kaputte Gewächshaus und das 60 Jahre alte Haus. Da steckt Geschichte drin.

Unser Grundstück zum Bau ist ein Idyll im schönen Nürnberg. Bis vor einigen Jahren hat hier eine ältere Dame gewohnt, die dieses Fleckchen Erde mit Mann und Kindern ihr Leben lang gehegt und gepflegt hat. Statt hektischer Großstadt-Atmosphäre strahlt diese Ecke eine ausgesprochene Ruhe aus. Ob das auch so gewesen ist, als in den 50er- bis 80er-Jahren das eine oder andere Rednitz-Hochwasser im Garten stand, wissen wir nicht. Die Gerüchte um Schlittschuhlaufen im Garten und die entspannten Nachbarn lassen aber keine großen Sorgen von damals vermuten.

Altes Haus zum Abriss

Leider ist das alte Haus wirklich in die Jahre gekommen. Eine Renovierung macht wenig Sinn. Auch wenn dort viel Geschichte drin steckt, ist ein Abriss und ein Neubau mit der Firma Noriplana geplant. Aus ein mach zwei – statt einer Einzelbebauung wird an gleicher Stelle ein Doppelhaus von zwei Bauherren errichtet. Platz ist dank des großen Grundstückes auch ausreichend vorhanden. Eine Doppelhaushälfte gehört dann uns. Unser Bauträger wird ein Haus aus seinem Bauprogramm mit Toskana-Stil-Elementen umsetzen. Trotz Flussnähe mit Keller, dies sollte aber mit der Beachtung kleiner baulicher Besonderheiten kein Problem darstellen.

Wir sind durch Zufall auf das Grundstück aufmerksam geworden und hatten die Chance, als erste zuzuschlagen. Einen Hausbau hatten wir eigentlich nicht ernsthaft geplant. Was uns allerdings wirklich fehlt, ist ein Garten. Aufgewachsen mit Spielparadies in der Kleingartenanlage haben wir das Grüne immer geliebt. Unser kleiner Zwerg liebt es ebenfalls draußen rumzuturnen und hat dann auch irgendwann die Möglichkeit, dies dann im kleinen Gärtchen mit seinen Freunden zu tun.

Erfahrungen mit Bau haben wir also keine. Dies macht das Projekt umso spannender, denn die vielen (und kostspieligen) 1000 Kleinigkeiten rund um Abwasserkanalinspektionen oder Revisionsschächte sind dann häufig Neuland und kommen manchmal überraschend. Wir zählen hier auf unseren Bauträger und hoffen nach einem zähen ersten Jahr mit Licht, aber auch jeder Menge Schatten (vor allem bei den Timelines und der Verzögerung von einem dreiviertel Jahr) auf bessere Umsetzung in 2018. Umso hilfreicher sind für uns die vielen tollen Bautagebücher, die wir bereits online entdeckt haben. Jetzt haben wir auch eins. Und freuen uns auf Austausch.

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